NIKON D700

Erst im Jahr 2009 bin ich von der analogen NIKON F6 auf die NIKON D700 umgestiegen. Das Vollformat in Kombination mit der hohen Empfindlichkeit hat mich endlich überzeugt, digital zu fotografieren.

 

Die 12 Megapixel der Nikon D700 erscheinen heute vielleicht nicht mehr zeitgemäß. Allerdings erscheinen mir im direkten Bildvergleich diese 12 Megapixel des Vollformatsensors mehr als so manche 16 Megapixel eines APS-C-Sensors. Und außerdem reichen diese 12 Megapixel aus sowohl für ordentliche 30x45-Ausdrucke als auch für eine saubere Darstellung auf der Leinwand.

 

 

Es ist nicht die Kamera, die gute oder schlechte Bilder macht, sondern der Fotograf. Aber trotzdem macht es einfach Spaß, ein hochwertiges Werkzeug in der Hand zu halten. Und das gilt auch für die Fotografie. Manchmal nehme ich meine Kamera mit einem einzelnen Objektiv und gehe los. Abgesehen von den Bildern, die dabei entstehen, gibt es noch einen weiteren Grund dafür: es macht Spaß!

 

Die Nikon D700 ist ein solches Werkzeug. Man kann mit der immer besseren Technologie die Pixelzahl bis ins unendliche erhöhen, oder stattdessen die gleichbleibende Pixelgröße in höhere Lichtempfindlichkeit bzw. geringeres Rauschen verwandeln. Letzteres erscheint mir der bessere Weg zu sein. Diesen Weg hat die Nikon mit der D700 ziemlich konsequent umgesetzt.

 

Aktuelles 2019: ich bin auf eine Nikon Z6 umgestiegen. Die Möglichkeit, alle meine alten Objektive weiterzuverwenden erleichtert den Umstieg (bei einigen tritt anstelle des alten AF das neue "Fokus Peaking" in Kombination mit dem MF). Die verbesserten Möglichkeiten in der Makrofotografie über den elektronischen Sucher und den geringeren Verschleiß beim "Fokusstacken" tun ihr übriges.